nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Dienstag, 7. Februar 2017

ein früher vogel

heute früh um kurz vor 7 habe ich den ersten amselgesang gehört. und den zugehörigen vogel auch auf dem gegenüberliegenden schornstein gesehen.

na der wird sich noch wundern... der winter kommt heute nacht nochmal her.

schön, wunderschön wars trotzdem.

Sonntag, 29. Januar 2017

was schön war: ende januar

es ist vielleicht ein bißchen langweilig, daß ich hier grad nur "was schön war`s" schreibe. für mehr fehlt mir leider die inspiration. ist aber ja gut, wenns schönes gab. ich brauche den bewußten blick auf das gute, um das unschöne im leben und den wahnsinn der weltnachrichten aushalten zu können.

* wir hatten ein nettes, leckeres teamessens im indischen restaurant. danach saß ich noch mit ein paar kolleg_innen zusammen, und hätte ich nicht am tag danach volles programm gehabt, wär ich noch mit ihnen gegangen, um die häuser ziehen. ich bin so froh über die gute stimmung und zusammenarbeit gerade mit den beiden "jungen" frauen (anfang/mitte 30 sind sie). *hach*

* am mittwoch mußte ich mir familienlogistisch eine auszeit von der arbeit nehmen, da kam die erkältung gerade recht. es tat gut, diese insel zu haben. (nur den fiesen schnupfen bin ich immernoch nicht los...)

* bei der nachfeier unseres konzertes lernte ich ein paar mitsängerinnen ein bißchen kennen, und wir kamen darauf, welche instrumente wir mal gelernt haben. und schwupps hatte ich eine einladung zum triospiel. erstmal nur eine spinnerte idee, aber ich habe in den tagen danach gemerkt, daß ich da wirklich lust zu hätte. nicht wöchentlich, das bring ich nicht unter, aber ab und zu wäre es schön.

* am tag vor dem tauwetter war ich sehr traurig, daß die eisige zeit (erstmal) vorbei ist. doch als es dann taute, zog es mich raus, mit der freudin in den wald, und wir genossen den lichten himmel, die laue (haha, 2 grad plus) luft, das tropfen und das meisengeläut. wie gut, daß ich mich so einfach umstellen kann und an fast jedem wetter was schönes finde.

* da es wieder über null grad ist, fahre ich wieder mehr als nur kurzstrecken mit dem rad. heute bin ich nur so zum spaß gefahren, im versuch die erkältung zu vertreiben. gut hat es getan (22 km), und ich habe in den quasi fahrradlosen wochen gar nicht so abgebaut wie ich dachte. ein recht steiles stück hab ich geschafft, indem ich nur aufs vorderrad geschaut habe und tritt für tritt immer weitergemacht habe. schwupps war ich oben. *winkt zu frau rebis*

* ich habe das gefühl, daß das jahr nun an fahrt aufnimmt und ein volles, reiches werden kann (musik, garten, freundschaft, kreativität). eigentlich mag ichs gern noch eine weile ruhig haben, darauf will ich acht geben.

Sonntag, 22. Januar 2017

was schön war: drittes januarwochenende

* von den kindern zum 16. hochzeitstag überraschungs-bekocht zu werden (japanische ramen-suppe und sommerrollen).
* die zunehmende tageshelligkeit und das wunderbar kalte und lichte winterwetter genießen.
* mit der jüngsten und ihrer freundin den berg hochfahren zum schlitteln und selber eifrig mit über die eisige piste rumpeln.
* mit dem chor ein wunderbares konzert hinlegen. " das wird der höhepunkt in ihrem chorleben sein", sagte der chorleiter. hach, jetzt ists vorbei...

Mittwoch, 18. Januar 2017

was schön war: erste januarhälfte

* die neujahrswanderung mit den wanderfrauen.
* überhaupt: winter! reifglitzer, eisflächen, schneefunkeln, knisterkälte. ich liebe das so sehr.
* und eines morgens barfuss durch den verschneiten garten zum komposthaufen zu gehen (weil ich zu faul war, mir socken zu holen und damit in die bereitstehenden gartenschlappen zu schlüpfen...). wunderbares fußprickel-gefühl.
* als ich am dienstag nach dreikönig von der arbeit kam, stand der weihnachtsbaum ausgemustert vorm haus. boah, was war ich empört, hatte ich doch extra den wunsch geäußert, ihn am abend noch einmal im kerzenlicht genießen zu dürfen, abgeschmückt aber leuchtend. nachdem ich meiner empörung luft gemacht hatte und nichtmal ein "tut mir leid" zu hören bekam, kamen mir echt die tränen ob dieses abrupten abschieds. und das fand ich dann im nachhinein sogar schön, daß ich so an dem baum und der ganzen weihnachtlich- und feierlichkeit hing.
* unser chorkonzert großflächig in der stadt plakatiert zu sehen. das war schon ein etwas seltsames gefühl, so "huch, das bin ja ich!" zwischen all den anderen plakaten.

* die zunehmende dichte der chorproben. es ist trotz aller anstrengung schön, so intensiv zu proben. 4 proben diese woche, heute das zweite mal mit orchester, freitag generalprobe. sonntag dann das konzert (h-moll messe von bach).
* das strohwitwenwochenende bot mal ein ganz anderes erleben der abwesenheit des mannes als die üblichen dienstwochenenden. das hat auch mal was, um sich wieder aufeinander zu freuen .
* und währenddessen der lange abend mit der nachbarsfreundin auf dem sofa, jede in einer ecke mit handarbeit auf dem schoß und lange gespräche, die uns einander näher gebracht haben.
* am vergangenen genüßlichen winterfaulwochenende zuhause mit blick in die winterhelle fühl ich mich wie schwebend. vollkommen ungewohnt, total entspannt.
* und um 5 ist es noch hell!

Montag, 9. Januar 2017

13

schon wieder ein jahr mehr 
ohne dich...

Sonntag, 8. Januar 2017

momentbilder 4

angeregt von frau kirschkernzeit gibt es auch mal
kurze posts, momentbilder à la instagramm.
frauenneujahrswanderung
trotz kälte, schnee und eis wandern wir 17 km über höhen und täler
rasten in der klosterkirche
lassen am wasser ein nusskerzenschiffchen mit wünschen fürs neue jahr schwimmen
eiern über vereistes kopfsteinpflaster
schlürfen caffè und tee
schweigen und unterhalten uns aufs beste
bis dann am schluß in der s-bahn der abschied wie immer ein plötzlicher ist...

Freitag, 6. Januar 2017

wmdedgt: 5. januar

was mach ich eigentlich den ganzen tag? von gestern, donnerstag

leider habe ich keinen urlaub mehr, war schon zwei tage arbeiten, doch heute ist mein freier tag der woche. die kinder haben noch ferien, deshalb muß ich niemanden "scheuchen". trotzdem stehe ich "früh" auf (halb 8), versorge die katzen und genieße mit sojacino auf dem sofa die morgendämmerung (das ist jetzt in den winterferien eine schöne gewohnheit geworden). währenddesssen kommt mir die idee, die gelegenheit zu nutzen und mit den töchtern und der übernachtungsfreundin zum schlittschuhlaufen zu fahren. das paßt sonst während der woche nie, weil vormittags schule und arbeit undnachmittags termine oder kein auto da sind. heute könnten wir am vormittag weg, während das auto noch da ist (herr siebensachen hat spätdienst). die jüngeren kinder sind begeistert, die große mag im warmen bleiben. also werfe ich alle anderen pläne über den haufen und freue mich.

um halb 11 fahren wir los, noch eben beim geldautomaten vorbei, und um kurz nach 11 sind wir bei der eisbahn. es ist eine freilufteisbahn, im sommer ist dort ein freibad, und ich mag nur im freien schlittschuhlaufen. wir quetschen uns in unsere schlittschuhe, und bis ich der jüngsten fertig geholfen habe, sind meine füße schon sehr kalt. aber dann klappts doch und auch ich kann aufs eis. so drehen wir unsere runden, es ist nicht sehr voll und deshalb sehr angenehm.

 mein rechter fuß wird aber nicht warm, und so finde ich es garnicht schlimm, daß unsere zeit zuende geht (wir können nur eine stunde bleiben, weil die übernachtungsfreundin noch einen termin hat). im auto dann tauen meine rechten zehen auf, und das tut SO weh. also nicht ein bißchen zwicken oder wehweh, sondern richtig fiese schmerzen, daß ich lauthals jammere.

zuhause erwartet uns ein fast fertiges mittagessen - die große tochter steht am herd! süßkartoffel-spinat-curry mit kichererbsen und kokos zu reis. mnjamm!!! der reis ist zwar etwas salzig, aber das passt schon. sie ist 15 und übt noch, ich hab in dem alter grad mal spiegelei, kartoffelmöhren und nudeln zustande gebracht.

danach gibts einen mittagscaffè mit dem mann (der dann zum spätdienst fährt), bißchen internetlesen, katzenkraulen und wäscheaufundabhängen und -falten. die kinder verschwinden nach draussen und suchen sich spielkameradinnen. ich mache mich über die letzten kartons im schlafzimmer her, sortiere aus und ein und dann ist das chaos beseitigt. unglaublich! zwar sieht meine arbeitsecke noch etwas schlimm aus, weil manches dorthin übersiedelte, aber das werd ich morgen in den nächsten tagen schaffen. ein bißchen staubsaugerreparatur paßt auch noch in den nachmittag (der schlauch ist abgegangen im stutzen, den kleb ich mit superkleber wieder ein, mal sehen wie lange das hält). dann ziehe ich mich warm an und radele in der dämmerung in die stadt zum tee-, zum kopier- und auf dem rückweg zum bioladen. scheinbar bin ich warm genug angezogen, denn kalt ist nichtmal meine nase *schalbisobenhin*. als ich zuhause ankomme begrüßt mich der duft von pancakes, aber dafür ist es mir zu spät, die spare ich mir heute.

dann ist es auch dunkel, die kinder kommen rein und verlangen JETZT! SOFORT! nach abendessen. ich schnappe die reste vom mittag, mache einen frischen salat (fenchel-orange mit ingwer)  und ein paar brote und alle sind zufrieden. die kinder verschwinden in die oberen etagen und sind nicht mehr zu hören, sodaß ich in ruhe die küche aufräume und ein bißchen in einer zeitschrift lese (die neue schrot&korn). der kleber vom staubsauger ist ausgehärtet, da kann ich auch gleich mal das erdgeschoss saugen. und dann noch ein bißchen das internet leer lesen und ein rezept suchen ("eischnee" aus kichererbsenwasser wollen wir ausprobieren).

gegen 9 schau ich mal in den kinderzimmern vorbei. die beiden jüngeren spielen einträchtig mit playmos, da stör ich lieber nicht lange. es sind ja ferien... wie hab ich es als kind geliebt, gerade in den winterferien lange wach zu sein und zu spielen! die große tochter will sich ein kissen nähen und bittet um assistenz, kann dann aber doch keine korrektur vertragen und knallt ihre tür zu. ich wurschtel auf dem großen tisch in der küche kopien von einem schnittmuster zusammen. um viertel vor 10 höre ich ein stimmchen von oben "mama, komm jetzt mal!", da liegen sie in ihren betten und schlafen schon fast. <3 .="" bereite="" dann="" dreik="" einen="" es="" f="" font="" fr="" geben="" h="" hefeteig="" ich="" morgen="" nigskuchen="" r="" size="2" soll="" vor="">liebchen. dann bereite ich einen hefeteig für morgen früh vor, es soll dreikönigskuchen geben (danke für die schöne gewohnheit, gabriela!). versuchsweise füge ich ein bißchen spekulatiusgewürz hinzu, das duftet großartig. und während ich dann in der küche weiter schnittmusterteile zusammenpuzzele und heißes wasser schlürfe, kommt der mann nachhause. uups, so spät ist es schon (22.40)! ich wollte doch noch stricken... wir tauschen uns ein bißchen aus, dann kümmern wir uns um unsere abendroutinen und gehen schlafen.

tschüß tag, war schön mit dir!